So finden Sie das perfekte Brautkleid
- Erstellt am Donnerstag, 13. Februar 2014 11:52

Steht der schönste Tag in Ihrem Leben bevor und Sie beginnen mit der Planung der Hochzeit, sollten Sie mit der Suche nach einem Brautkleid nicht zu lange warten. Es ist gewiss, dass Sie nicht auf Anhieb das perfekte Hochzeitskleid finden und dass sich die Suche durchaus länger gestalten kann. Am besten überlegen Sie im Vorfeld, welchen Stil Ihr Brautkleid aufzeigen soll und welchen Schnitt Sie wünschen. Mit dieser Überlegung können Sie die Suche eingrenzen und werden Ihr Traumkleid für die Hochzeit viel schneller als geplant finden. Ein preisliches Limit kann ebenfalls von Vorteil sein. Gerade bei Brautkleidern sind die Preisspannen so hoch, dass Sie von günstig bis sehr hochpreisig alles finden können.
Welche Brautkleidertypen passen zu Ihnen?

Welchen Brautkleidertyp wünschen Sie und passt dieser wirklich zu Ihnen? Diese Frage sollten Sie sich am besten anhand Ihrer Figur beantworten. Es gibt Prinzessinnenbrautkleider, Ballkleider für die Hochzeit, Empire und Meerjungfrauen Brautkleider, sowie Etui- und Trompeten Brautkleider. Mit vielen Rüschen gestaltete Brautkleider tragen sehr dick auf und eignen sich daher am ehesten bei einer schlanken Figur. Modische Kleider für Ihre Hochzeit sollten am Oberkörper figurbetont geschnitten und am besten ohne Ärmel sein. Der Rock kann halblang, lang oder mit einer Schleppe gewählt und durchaus in weichem und luftigen Material bevorzugt werden. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung für einen Brautkleidertyp, dass Sie nicht nur die schönste Braut im Universum sein, sondern sich auch wohlfühlen und den Tag der Eheschließung genießen wollen. Tragen Sie lieber figurbetonte und nicht zu lange Kleider, brauchen Sie auch für die Hochzeit nicht auf den Prinzessinnen Look fokussieren und sich für ein Kleid entscheiden, in dem Sie sich am Ende nicht wirklich wohlfühlen.
Mit welchen Farben für ein Brautkleid überzeugen?

Das klassische Weiße steht natürlich immer noch hoch im Kurs und wird in der heutigen Zeit nicht nur von Bräuten bei der ersten Hochzeit getragen. Den Traum in Weiß können Sie sich erfüllen und wirken durch die neutrale und leuchtende Farbe sehr elegant und romantisch. Mögen Sie es lieber ein wenig farbig und können dem klassischen Weiß nicht viel abgewinnen, darf Ihr Brautkleid aber auch in einem Pastellton in den Spektren Blau, rosa, Creme, Champagner oder Elfenbein sein. Absehen sollten Sie von knalligen und sehr kräftigen Farben, sowie von Gelb oder Rot. Bei einem farbigen Brautkleid sind vor allem dezente und geradlinige Schnitte, sowie fließende Stoffe von Vorteil. In Kombination von Pastellton und einem weich fallenden Schnitt wird Ihr Traumkleid zur Hochzeit zu einem echten Blickfang.

Gibt es unterschiedliche Creme Töne?
Sie haben sich für ein cremefarbiges Brautkleid entschieden? Sie haben eine gute Wahl getroffen. Doch ist Creme nicht gleich Creme und es gibt durchaus Unterschiede in der Intensität der Farbgebung. Ein sehr helles Creme könnte fast mit Elfenbein verwechselt werden und wirkt bei Sonnenschein und im hellen Licht eher weiß. Mit einem etwas dunkleren Creme Ton könnte sich im künstlichen Licht der Anschein ergeben, dass Ihr Brautkleid eher hellgelb oder beige ist. Am besten legen Sie Brautkleider in verschiedenen Creme Tönen nebeneinander und treffen Ihre Entscheidung unter einem hellen, künstlichen Licht.
Welcher Haarschmuck passt zu meinem Hochzeitskleid?

Auf der Suche nach dem passenden Haarschmuck zu Ihrem Brautkleid sind Sie unschlüssig? Probieren Sie am besten, welche dekorativen Accessoires mit dem Kleid harmonieren und nicht zu dick aufgetragen wirken. Verzichten Sie auf einen Schleier, sind kleine Rosen im Haar durchaus eine romantische und sehr ansprechende Alternative. Am schönsten sehen die kleinen Akzente aus, spiegeln sie die Farbe des Brautkleides wider. Keinesfalls sollten Sie zu einem cremefarbigen oder anderweitig pastellfarbigen Brautkleid zu einem weißen Haarschmuck tendieren. Dies würde unpassend wirken und die Gesamterscheinung in ihrer harmonischen Attraktivität einschränken.
Wann ist der perfekte Zeitpunkt für mein Brautkleid/Bestellung?

Sie haben den Antrag von Ihrem Partner bekommen und freuen sich so sehr auf die Hochzeit, dass Sie Ihr Brautkleid am liebsten sofort bestellen möchten? Das sollten Sie lassen. Von der Verlobung bis zur Hochzeit vergeht in den meisten Fällen noch ein wenig Zeit. Der perfekte Termin für die Bestellung oder den Kauf des Brautkleides ist etwa 6 Monate vor dem Hochzeitstermin. Sie sind nicht zu spät, wenn Sie ein halbes Jahr im Vorfeld bestellen und haben noch ausreichend Zeit, sollte Ihre Bestellung sich nicht mit Ihren Wünschen decken oder es besteht der Bedarf, das Brautkleid abändern zu lassen. Ein zu kurzer Vorlauf und spontaner Kauf sind allerdings ungeeignet. Sollte das Kleid nicht passen, würde es bei einer Spontanentscheidung zu Problemen mit dem Zeitfenster zur Änderung kommen.
In welchen Preisspannen bewegen sich die Brautkleider?

Fragen Sie sich auch, wie viel Geld Sie für das perfekte Hochzeitskleid einplanen müssen? Das kommt ganz darauf an, wo Sie suchen. Für die anspruchsvolle Braut geht ein Hochzeitskleid bei etwa 1000 Euro los, wobei in der Preisspanne nach oben keine Grenzen gesetzt sind. Aber es geht natürlich auch preisgünstiger. Bereits ab 300 bis 500 Euro können Sie ein attraktives Brautkleid nach Ihren Wünschen finden und zwischen zahlreichenBrautkleidertypen wählen. Es muss nicht unbedingt das Unikat vom renommierten Designer sein. Auch Brautkleider aus dem lokalen Brautmodengeschäft sind attraktiv und bei weitem günstiger als Angebote, die Sie direkt bei einem Designer mit Rang und Namen bestellen. Möchten Sie kein Brautkleid kaufen, können Sie natürlich auch eines leihen. Das ist gar nicht so abwegig und eine moderne Möglichkeit, ein richtig teures Brautkleid am schönsten Tag in Ihrem Leben zu tragen und es nach der Hochzeit einfach zurückzugeben.
Wie treffe ich die richtige Wahl?
Sie sind mit einer Online Bestellung unsicher und befürchten, dass das im Internet oder Katalog so toll aussehende Brautkleid gar nicht zu Ihnen passt? Dann sollten Sie von einer Bestellung absehen und sich lieber vor Ort in lokalen Geschäften für Brautmode umsehen. Hier haben Sie die Möglichkeit, die gewünschten Kleider direkt zu probieren und so festzustellen, welcher Stil Ihnen wirklich steht und ihre Vorzüge perfekt in Szene setzt. Um die richtige Wahl bei Ihrem Brautkleid zu treffen, sollten Sie sich nicht an den Models in Katalogen orientieren und Parallelen zu sich ziehen. Sie wollen sich nicht in ein Brautkleid einpassen, sondern ein Hochzeitskleid kaufen, welches zu Ihnen passt. Gehen Sie mit dieser Einstellung an den Kauf heran, wird sich das für Sie passende Brautkleid schnell finden und Sie werden eine Entscheidung treffen, die für große Begeisterung beim Bräutigam und der Hochzeitsgesellschaft sorgt. Bestellen Sie online, sollten Sie mehrere Modelle zur Auswahl haben und die Möglichkeit nutzen, die nicht gewählten Kleider an den Absender rückzusenden. Was die Farbwahl betrifft, sollten Sie Ihren Teint nicht außer Acht lassen. Mit blasser Hautfarbe kann ein pastellfarbenes Kleid in Blau- oder Grüntönen für eine ungesunde Hautfarbe sorgen und Sie noch blasser erscheinen lassen.
Braucht man unter dem Brautkleid unbedingt ein Reifrock?

Den Reifrock können Sie sich bei den meisten modernen Brautkleidern sparen. Nur wenn Sie sich für ein ab der Hüfte sehr ausladendes Brautkleid im Prinzessinnen Design entscheiden, sollten Sie den Reifrock nicht außer Acht lassen. Bei Kleidern mit vielen Rüschen, mit einem schmalen Schnitt oder auch bei halblangen Hochzeitskleidern würde der Reifrock nicht nur unpraktisch sein, sondern auch sehr unpassend wirken. Generell sollten Sie auf einen Reifrock verzichten, möchten Sie beim Brautkleid nicht dick auftragen und Ihre Figur optisch verändern. Verlassen Sie sich bei dieser Entscheidung nicht allein auf die Beratung im Brautmodengeschäft, sondern in erster Linie auf Ihre persönliche Intuition. Es gibt keine Verordnung die vorschreibt, dass ein Reifrock unter ein Brautkleid gehört. Probieren Sie das Kleid am besten mit und ohne Reifrock an und stellen fest, wie es Ihnen besser gefällt und Ihre Figur optimal betont.
Wann sollte der Termin mit der Änderungsschneiderin gemacht werden?

Möchten Sie Ihr Brautkleid so schnell wie möglich anpassen und es sofort nach dem Erhalt aus dem Onlineshop in die Änderungsschneiderei geben? Davon sollten Sie absehen. Ein zu früher Termin zur Änderung kann dazu beitragen, dass Ihr Brautkleid zur Hochzeit nicht mehr passt und Sie es kurz vor dem Termin noch einmal abändern lassen müssen. Wählen Sie einen Zeitpunkt der etwa 4 bis 6 Wochen vor der Hochzeit liegt und probieren Ihr Kleid noch einmal an. Die Änderungsschneiderei wird Ihre Wünsche ohne Probleme in diesem Zeitfenster umsetzen und das Kleid rechtzeitig an Sie zurückgeben. Auf jeden Fall sollten Sie das Brautkleid 2 Wochen vor der Hochzeit noch einmal probieren. Um sich am Morgen der Trauung eine böse Überraschung zu ersparen, ist die kurzfristige Anprobe auch gleichzeitig die letzte Chance, notwendige Änderungen am Brautkleid vorzunehmen. Einen kurzfristigen Termin in der Änderungsschneiderei bei Ihnen vor Ort bekommen Sie, sodass Sorgen um ein nicht passendes Brautkleid gar nicht erst aufkommen müssen.
Mit dem richtigen und zu Ihnen passenden Brautkleid werden Sie Ihren zukünftigen Mann, sowie die Hochzeitsgesellschaft bezaubern. Dabei spielt es gar keine so wichtige Rolle, dass Sie als Braut wie die Prinzessin aus einem Märchen auftreten. Viel wichtiger ist es, dass Sie sich in Ihrem ausgesuchten Kleid wohlfühlen und den Tag somit gut gelaunt und entspannt genießen können. Orientieren Sie sich bei der Kleiderwahl, aber auch bei der Entscheidung für die Brautfrisur an Ihrem persönlichen Geschmack und vermeiden es, Typveränderungen von zu gravierendem Einfluss auf Ihre Erscheinung zu bevorzugen. Seien Sie Sie selbst und wählen Ihren ganz persönlichen Stil.
Bildquellen:
1. 2. 3. Bildquelle: © staff Sino / flickr
4. Bildquelle: © creativecommons.org, via Wikimedia Commons
5. Bildquelle: © Tommy Kujus / pixelio.de
6. Bildquelle: © Esther Stosch / pixelio.de
7. Bildquelle: © Dominik Heggemann / pixelio.de


















