Frühstück – ja oder nein?
- Erstellt am Mittwoch, 20. März 2013 15:35
Frühstück- ja oder nein?

Oft nimmt man sich in der Früh nicht die Zeit für ein ausgiebiges, gesundes Frühstück. Meistens fehlt die Zeit oder die Lust, sich nach einer kurzen Nacht in Ruhe an den Tisch zu setzen und ein Frühstück zuzubereiten. Den Fehler den Tag mit leerem Magen zu starten, macht jedoch jeder dritte Jugendliche in Deutschland, wie eine Untersuchung mit Schülern zwischen 11 und 15 Jahren ergab. Dahinter steckt offenbar der Wunsch, schlank zu bleiben. Jedes zweite befragte Mädchen und jeder dritte Junge fühlte sich zu dick. Bei den 15-Jährigen verzichtete sogar jeder Zweite aufs Frühstück. Dabei hängt es vom Frühstück ab, was man den restlichen Tag bis zum Abendessen isst. Wer das Frühstück auslässt um abzunehmen, neigt häufiger zu Heißhungerattacken und isst öfters zwischendurch, was dazu führt, dass man im Laufe der Jahre aus der Form gerät, die Vitalität abnimmt und letztendlich auch die Gesundheit darunter leidet.
Ein Frühstück muss sein!
Sogar vor dem Sport am Morgen sollte man etwas zu sich nehmen, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu steigern. Verzichtet man auf sein Frühstück fehlen dem Körper Energie und Nährstoffe, die man für einen guten Start in den Tag braucht. Wenn der Kohlenhydrathespeicher im Körper morgens nicht ausreichend gefüllt wird, muss sich der Körper seine Energie auf ander Art beschaffen, zum Beispiel durch Protteinabbau, was nicht anderes bedeutet, als das nach und nach Muskeln abgebaut werden. Morgens ausreichend, und vor allem gesund zu essen ist für den Körper und Körperzellen wichtig. Zu einem gesunden Frühstück, das neue Kraft bringt, kann man zum Beispiel Vollkornbrot oder -brötchen, Müsli mit frischen Früchten, Milch, Joghurt, Käse, Tomate oder Gurke kombinieren. Generell gilt: je bunter, desto besser!
Wie wär's mit einem Müsli zum Frühstück?
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Um euch den Start in den Tag zu erleichtern, macht euch zum Beispiel ein leckeres Müsli mit Joghurt. In der Sommerzeit bieten sich zahlreiche Obstsorten an, die ihr in euer Müsli schneiden könnt. Blaubeeren zum Beispiel enthalten nicht nur viele Vitamine, sondern verbessern laut einer Studie auch eure motorischen Fähigkeiten bei regelmäßigem Verzehr. Pfirsiche, Nektarinen und vor allem Aprikosen sorgen für einen frischen sommerlichen Geschmack und haben eine desinfizierende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt.
Des Weiteren haben diese Früchte einen positiven Einfluss auf Haare, Haut und Nägel. Ein echter Geheimtipp ist die Honigmelone. Sie ist reich an Provitamin A, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und das Zellwachstum sowie das Sehvermögen stärkt. Selbstverständlich hat auch die Honigmelone viele weitere Vitamineund Nährstoffe enthalten. Bei diesem Frühstück nehmt ihr also nicht nur zahlreiche wichtige Vitamine und Nährstoffe zu euch, es schmeckert auch noch besonders lecker. Und der Phantasie ist beim Müsli kreieren keine Grenze gesetzt.
Auch im Winter gibt es Obst
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Auch im Winter, wenn die Sommerfrüchte nicht mehr so leicht erwerbbar sind oder ein kleines Vermögen kosten, muss man jedoch nicht auf sein Müsli zum Frühstück verzichten. Hier helfen die Klassiker Apfel, Banane, Weintrauben. Äpfel werden von vielen als langweiliges Standartobst angesehen, jedoch sind sie ernährungstechnisch nicht zu unterschätzen. Nicht umsonst kursiert der Spruch „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart“. Äpfel besitzen über 30 Vitamine und Spurenelemente und haben einen hohen Kaliumanteil. Ein Apfel kann immer in der Tasche stecken, um als kleiner Snack für zwischendurch verspeist zu werden. Auch die Banane ist ein Energielieferant, der gleichzeitig auch noch die Nerven stärkt. Somit ist die Banane zurecht ein Lieblingsobst der Deutschen. Auch Weintrauben sind leicht und ohne viel Aufwand in ein Müsli hinzuzufügen, hier kann man sich sogar das Schneiden sparen. Bei vielen hängt immer noch der Gedanke im Kopf, Weintrauben wären Dickmacher. Dies ist jedoch nur ein Mythos. Weintrauben besitzen weitaus weniger Kalorien als Süßigkeiten und sollen laut einer Studie sogar krebshemmende Stoffe beinhalten. Daher optimal geeignet für ein leckeres Frühstück.
Wer die Wahl hat....
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So wichtig wie das Obst ist jedoch auch die Wahl der Körner für ein ausgewogenes und gesundes Frühstück. Der Klassiker sind die Haferflocken, sie sind billig und lassen sich zu allem kombinieren. Wem dies jedoch zu langweilig ist, der kann auf Dinkel, Gerste, Buchweizen und Leinsamen zurückgreifen. Die Auswahl an Körnern für das perfekte Müsli ist groß und jeder sollte selbst entscheiden, was ihm schmeckt. Wichtig ist, alle Körner fungieren als wertvoller Energielieferant und enthalten wichtige Mineralien und Nährstoffe. Wer mag, kann sein Müsli auch noch mit Nüssen aufpeppen, auch hier gilt, nimm das, was dir schmeckt! Nüsse enthalten viele wichtige Nährstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Jedoch sollte man es mit Nüssen nicht übertreiben, da man sonst Übergewicht erwirken kann.
Wer keine Zeit zum Schneiden von Obst hat, kann natürlich auch getrocknete Früchte für sein Frühstücks-Müsli nehmen. Egal wie man sein Müsli zusammenstellt, Joghurt oder Milch rundet das Müsli ab. Die Möglichkeiten der Kombination sind nahezu unendlich und so wird ein Müsli auch nie langweilig. Wer will da noch auf sein Frühstück verzichten?
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