Selbstgemachte Haarkur – ganz natürlich und ohne Silikone
- Erstellt am Mittwoch, 03. April 2013 10:12
Unsere Haare sind ständig im Stress. Umwelteinflüsse wie die Sonne, Kälte oder auch die warme Föhnluft beanspruchen unsere Haarpracht und trocknen sie aus. Durch Tönen, Färben und das tägliche Styling werden sie zusätzlich strapaziert. Wir sollten uns deshalb regelmäßig eine Extraportion Pflege mit einer Haarkur gönnen!
Haarkuren verleihen dem Haar mehr Volumen und Glanz, sie machen das Haar geschmeidiger und erleichtern die Kämmbarkeit. Bei regelmäßigen Anwendungen können sie sogar Haarschäden von innen reparieren, Risse auffüllen und Spliss vorbeugen.
Wer keine Lust mehr hat sein Taschengeld für teure Haarkuren aus der Drogerie auszugeben, der kann sich ganz schnell und unkompliziert seine eigene Haarkur zusammenmischen. Je nach Haartyp sollte man unterschiedliche Inhaltsstoffe verwenden.
Bei trockenen Haaren kann man das Fruchtfleisch einer reifen Avocado zerdrücken und zusammen mit ein paar Tropfen Olivenöl und Zitronensaft in einer Schüssel vermischen. Die Haarkur ins handtuchtrockene Haar einmassieren, damit die Pflegestoffe besser eindringen können und mir Frischhalte- oder Alufolie umwickeln. Anschließend kann man die Haare noch in ein Handtuch einwickeln. Bei Wärme entfalten sich die Wirkstoffe nämlich besonders gut. Die Kur sollte mindestens 20-30 Minuten einwirken, bevor man sie mir einem milden Shampoo wieder auswäscht.
Wer eher fettige Haare hat, sollte die Meersalzkur ausprobieren. Diese entfettet die Kopfhaut und schenkt den Haaren neuen Glanz. Dazu muss man lediglich 2 Gläser Wasser mir 1 EL Meersalz in einer Schlüssel verrühren und ins feuchte Haar einmassieren. Diese Kur kann man bereits nach 15 Minuten wieder ausspülen.
Noch ein kleiner Tipp für die kalte Jahreszeit: nach der Haarkur einen kleinen Saunabesuch machen! So wirken die Inhaltsstoffe der Haarkur noch intensiver und man tut sich selber auch mal was Gutes.
Foto: Avocado / Bild: über commons.wikimedia.org


















